21.06.2007

Vorschau Yello Strom World Bowl XV – Sa., 23. Juni, Kickoff 19 Uhr, Commerzbank-Arena, Frankfurt

Hamburg Sea Devils (7-3) vs. Frankfurt Galaxy (7-3): Hamburger Fabel-Saison soll mit erstem World Bowl Triumph gekrönt werden

 

Am kommenden Samstag, den 23. Juni spielen die Hamburg Sea Devils, das jüngste Team der NFL Europa, erstmals im Finale der NFL Europa. In der Frankfurter Commerzbank-Arena treffen die Hanseaten auf die Frankfurt Galaxy (Kickoff 19 Uhr). Auch wenn die Sea Devils als Tabellenführer mit „Heimrecht“ anreisen, in der Mainmetropole sind sie ganz klar das Auswärtsteam und der Außenseiter.

Mit dieser Rolle können die Hansestädter, die ihre letzten vier Spiele in Folge gewonnen haben, sehr gut leben. „Wir waren schon bei den wichtigen Partien in Köln und daheim gegen Frankfurt nur der Außenseiter“, erinnert sich Vince Martino, Head Coach der Sea Devils und frisch gebackener „Coach des Jahres“ in der NFL Europa. „Geschadet hat es uns in beiden Fällen nicht.“

Einfach wird der erste Finalauftritt der Norddeutschen nicht. Frankfurt ist als einzige Mannschaft in dieser Saison daheim ungeschlagen. Außerdem konnte Hamburg nur einmal in der Commerzbank-Arena gewinnen. In ihrer Premierensaison 2005 siegten die Sea Devils mit 30:10.

Dennoch, das Selbstbewusstsein in den Reihen der Hamburger Mannschaft ist aufgrund der Siegesserie, der Erfolge gegen die direkte Konkurrenz aus Frankfurt und Köln und aufgrund der Ernennung von gleich acht Hamburger Spielern ins All-NFL Europa Team 2007 unheimlich groß. „Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein. Wir sind nicht so weit gekommen, um kurz vor dem Ziel klein beizugeben“, erklärt Shawn Mayer, Co-Kapitän und zweimaliger Liga-Auswahlspieler. „Wir wollen die World Bowl Kugel gewinnen und werden alles dafür tun.“

 

 

SPIELER HAMBURG SEA DEVILS:

 

Offensive:
Er ist zweifelsohne der Anführer der Hamburg Sea Devils: Casey Bramlet (#5). Der Quarterback, der die Hanseaten vor zwei Jahren bereits zur erfolgreichsten Saison eines Liga-Neulings führte, legte 2007 noch eine Schippe drauf. Bramlet brach unzählige Teamrekorde und beendete die Saison mit 2019 Pass Yards (Platz 2 NFLE), einem Rating von 97,5 (Platz 3) sowie 16 geworfenen (Platz 1) und einem gelaufenen Touchdown. All diese Zahlen sind nur einige der vielen Bestmarken, die Bramlet in Hamburg aufgestellt hat.

Zweiter Mann im Bunde ist Mike McGann (#16). Zu Saisonmitte hatte er sich in der Depth Chart nach oben gearbeitet und kam seither zu drei Kurzeinsätzen. McGann brachte insgesamt 6 von 11 Pässen für 45 Yards an.

Eine der großen Stärken der Sea Devils in dieser Saison ist die Tiefe auf der Position der Wide Receiver. Selbst nach den Ausfällen von Scott McCready (#87) und Dwain Chambers (#18) fand Bramlet immer wieder reichliche Anspielstationen. Star im Team ist Marcus Maxwell (#19). Der Mann von den San Francisco 49ers führt die NFL Europa mit 7 gefangenen Touchdowns an (Teamrekord) und brachte es in neun Einsätzen auf 32 Catches (Platz 6) für 499 Yards (Platz 6). Erst zwei Mal fand Justin Jenkins (#11) den Weg in die Endzone. Doch mit 32 gefangenen Bällen (Platz 6) für 509 Yards (Platz 5) stellte er dennoch einen neuen Teamrekord für Receiving Yards auf.

Neben Maxwell und Jenkins wussten noch weitere Ballfänger zu überzeugen. Tight End Teyo Johnson (#85) weist 23 Catches für 279 Yards und 3 Touchdowns auf. Josh Davis (#82) fing 20 Bälle für 274 Yards und einen Touchdown. Der zweite Tight End Mike Pinkard (#86) steht bei 16 Catches für 164 Yards.

Die Laufarbeit teilen sich in Hamburg gleich drei Spieler. Tony Hollings (#22), der vergangene Woche erstmals in der Startaufstellung stand, führt die Sea Devils mit 101 Läufen (Platz 3) für 389 Yards (Platz 5) und 4 Touchdowns an. Die Anzahl seiner Touchdowns bedeutet einen neuen Teamrekord, mit den anderen beiden Zahlen schrammte Hollings nur knapp an den Hamburger Bestwerten vorbei. Vergangene Woche schaffte er es mit 109 Yards als erster Sea Devils Profi überhaupt, die magische 100 Yard Marke zu knacken. Quentin Griffin (#20) kam in neun Spielen auf 77 Läufe (Platz 8) für 358 Yards (Platz 7). Jermaine Allen (#21) bewies mit 3 kurzen Touchdown Läufen vor allem in Endzonennähe seine Kaltschnäuzigkeit. Der Engländer hatte 46 Läufe für 118 Yards.

Die Offensive Line der Hamburger, die mit Tackle Jeremy Parquet (#73) und Guard Pete McMahon (#69) gleich zwei Spieler im All-Star Team hat, zählte im Saisonverlauf ebenfalls zur Ligaspitze. Nur 18 Sacks ließen sie in zehn Spielen zu – Platz 2 in der Liga – und gaben dabei lediglich 86 Yards Raumverlust preis (Platz 1).

 

Defensive:

In seiner dritten Saison bei den Sea Devils schaffte Shawn Mayer (#23) zum zweiten Mal den Sprung ins All-NFL Europa Team. Der Safety stellte mit 69 Tackles (Platz 2 NFLE) einen neuen Teamrekord auf, fing 2 Interceptions, wehrte 7 Pässe ab und eroberte einen Fumble.

Neben Mayer schafften zum zweiten Mal nach 2005 gleich drei Spieler der Defensive Line den Sprung in die Auswahlmannschaft: Defensive End Justin Kurpeikis (#97), Defensive Tackle Gary Gibson (#95) und Defensive End Ben Ishola (#99), der einzige Deutsche im Hamburger Team 2007. Kurpeikis und Ishola führten ihr Team mit je 5,0 Sacks an – Platz 3 in der Liga. Gibson erzielte 3,5 Sacks. Sein Tackle Partner Thomas Smith (#98) kam gar auf 4,0 Sacks. Neben diesem Quartett waren acht weitere Spieler der Sea Devils an einem oder mehreren Quarterback Sacks beteiligt. Mit insgesamt 25 Sacks stellte die Hamburger Verteidigung einen neuen Teamrekord auf.

Bester Tackler nach Mayer war Linebacker Barry Robertson (#56). Er kam nach anfänglichen Verletzungsproblemen immer besser in Fahrt und beendete die Saison mit 37 Stopps. Ihm im Nacken sitzen Kurpeikis mit 31 Tackles, Cornerback Justin Wyatt (#29) mit 30, sowie Cornerback Michael Harden (#36) und Cornerback Brent Grimes (#25) mit je 29 und Linebacker Trent Bray (#51) mit 28 Tackles. Sieben weitere Spieler haben mindestens 20 Tackles zubuche stehen.

Grimes stellte mit 2 zum Touchdown zurückgetragenen Turnovers einen Teamrekord ein. Er returnierte im Heimspiel gegen Rhein Fire einen Fumble 25 Yards zum Touchdown und trug im Heimspiel gegen die Galaxy eine Interception 35 Yards bis in die Endzone. Der kleinste Verteidiger im Team fing ebenso wie Mayer 2 Interceptions. Fünf weitere Spieler schnappten sich je einen Passversuch eines Gegners.

 

Special Teams:

Punter Adam Anderson (#17) hatte anno 2007 weitaus weniger zu tun als noch vor einem Jahr, als die Sea Devils nur drei Spiele gewannen. Er puntete 41 Mal für 1680 Yards. Sein Schnitt von 41,0 Yards pro Punt bedeutet einen neuen Teamrekord. Sein Netto-Schnitt liegt bei 34,8 Yards (Platz 3 NFLE). Sein längster Punt flog 60 Yards weit – Ligaspitze. 15 seiner Punts wurden innerhalb der gegnerischen 20 Yard Linie aufgenommen oder gestoppt.

Kicker Shane Andrus (#3) beendete die reguläre Saison als Zweitbester seiner Zunft. Er verwandelte 14 von 17 Fieldgoals und traf 23 von 24 Extrapunkten. Insgesamt kam er somit auf 65 Zähler. Andrus’ längstes Fieldgoal traf er aus 47 Yards Entfernung.

Mit einem Schnitt von 36,9 Yards pro Kick Return (9 Returns für 332 Yards) führt Griffin die NFL Europa souverän an. Rich Parson (#14) liegt mit 455 Kick Return Yards bei 20 Versuchen auf dem dritten Rang. Des Weiteren trug Parson 19 Punts für 101 Yards zurück.

 

Verletzungen:

Das Verletzungspech bei den Hamburg Sea Devils hält weiter an. Zuletzt traf es Byron Hardmon (#42). Der Linebacker zog sich beim 36:31.Erfolg gegen Frankfurt einen Abriss des linken Brustmuskels zu. Für ihn ist die Saison damit beendet.

Beim 17:7-Erfolg über Berlin Thunder erwischte es Tim Sandidge (#71). Der Defensive Tackle zog sich eine Verletzung am Knie zu und flog bereits ins Liga-Krankenhaus nach Birmingham, Alabama. Ihm folgte mittlerweile auch Lamont Reid (#24). Der Cornerback verletzte sich im selben Spiel an der rechten Schulter und musste nach Alabama abreisen.

Wide Receiver Dwain Chambers (#18) zog sich im Training zum Köln-Spiel einen Ermüdungsbruch im rechten Fuß zu. Er fällt bis zum Saison-Ende aus.

Scott McCready (#87) wird in dieser Saison nicht mehr für Hamburg spielen. Der Wide Receiver zog sich im Auswärtsspiel in Amsterdam einen Riss der Rotatorenmanschette und einen Einriss der Bizepssehne in der rechten Schulter zu. Für Defensive End Jimmy Verdon (#91) ist die Saison ebenfalls gelaufen. Er zog sich beim Heimspiel gegen Amsterdam einen Kreuzbandriss zu.

 

Neu im Team:

Pünktlich zum Yello Strom World Bowl XV verstärkten sich die Hamburg Sea Devils noch mit zwei Spielern. Running Back Jacque Lewis (#30) und Linebacker Travis Harris (#50) waren beide noch vor wenigen Tagen Gegner der Hanseaten – beide spielten bei Rhein Fire. Harris kam insgesamt auf 5 Tackles im Saisonverlauf. Allerdings wurde er ebenso wie Lewis erst aufgrund der Düsseldorfer Verletzungsmisere während der Saison verpflichtet. Lewis kam gegen die Sea Devils erstmals zum Einsatz. Er hatte 8 Läufe für 35 Yards und einen Touchdown. Außerdem fing er einen Pass für 8 Yards.

 

 

SPIELER FRANKFURT GALAXY:

 

Wie in Hamburg ist auch in Frankfurt der Quarterback der absolute Chef im Ring. J.T. O’Sullivan (#4) teilt sich mit 16 geworfenen Touchdowns die Liga-Führung mit Bramlet. Frankfurts Spielmacher führt die NFL Europa zudem mit 2201 Yards und einem Rating von 104,8 an. Seine Completion Percentage liegt bei 68,5 Prozent (Platz 2).

Die meisten Bälle auf Frankfurter Seite fängt Brandon Middelton (#87). Der NFL Europa All-Star schnappte 45 Mal (Platz 2) für 540 Yards (Platz 3) und 3 Touchdowns zu. Aaron Hosack (#89), etatmäßiger Top-Receiver der Galaxy, kam aufgrund einer Verletzung erst spät in Fahrt. Er fing nur 12 Bälle für 344 Yards. Allerdings sind seine 6 Touchdowns und sein Schnitt von 28,7 Yards pro Catch mehr als beeindruckend. Tight End James Petrowski (#88) fing 32 Bälle für 474 Yards und 5 Touchdowns. 27 Bälle für 255 Yards und 2 Touchdowns fing Robert Ortiz (#80). Felton Huggins (#15) kam auf 19 Catches für 306 Yards und ebenfalls 2 Touchdowns.

Das Laufspiel wird von Sha-ron Edwards (#21) angeführt. Er brachte es bei 73 Läufen auf 260 Yards und einen Touchdown. DeCori Birmingham (#30) kam bei 43 Versuchen auf 134 Yards.

 

Die Defensive wird von All-Star Linebacker Mike Sinclair (#44) angeführt. Der Rückkehrer brachte es im Saisonverlauf auf 56 Tackles, 5 abgewehrte Pässe, einen erzwungenen Fumble, eine Interception und 2,0 Sacks. Linebacker-Kollege Nick Reid (#57) stand Sinclair mit 55 Tackles, einem erzwungenen Fumble, 3 abgewehrten Bällen, 3,0 Sacks und einer Interception in nichts nach.

Safety Jamar Landrom (#39) mit 41 Tackles, sowie Safety DeMario Williams (#47) mit 32, Cornerback Shirdonya Mitchell (#27) mit 31 und Defensive End John Syptak (#98) mit 30 Tackles folgten dem Linebacker-Duo.

Syptak ist mit 5,5 Sacks (Platz 2) zudem bester Quarterback-Jäger auf Seiten der Galaxy. Ihm folgt der Deutsche Ulrich Winkler (#95) mit 4,5 Sacks. Frankfurts Defensive erzielte insgesamt 21 Sacks.

15 Profis fingen mindestens je eine Interception. Gleich vier Spieler – Mitchell, Williams, Bill Alford (#33) und Edward Kwaku (#26) – fingen sogar je 2 Interceptions.

 

Die Special Teams der Hessen werden von Kicker Rhys Lloyd (#7) angeführt. Der Kicker wurde als einer von sieben Galaxy Spielern ins Liga-Auswahlteam gewählt. Er beendete die Saison mit 78 Punkten souverän auf Rang eins. Lloyd traf 16 von 23 Fieldgoals und verwandelte alle 28 Extrapunkte. Mit seinem längsten Kick – einem 56 Yarder – stellte er einen Liga-Rekord ein.

Punter Kyle Basler (#8) musste nur 26 Mal antreten. Kein anderer Punter hatte so wenig zu tun. Er drosch die Bälle 1091 Yards weit – ein Schnitt von 42,0 Yards. Nur 7 seiner Punts wurden innerhalb der gegnerischen 20 Yard Linie aufgenommen oder gestoppt.

Middleton ist auch ein starker Returner. Er trug 19 Punts 211 Yards zurück und erzielte einen 71 Yard Touchdown dabei. Die Kick Returns teilt er sich mit Birmingham und Jermaine Jamison (#17), wobei Middleton mit 8 Returns für 222 Yards der klar gefährlichste Kickoff Returner der Galaxy ist.

 


DIE COACHES:


Nach dem überraschenden Rücktritt von Jack Bicknell am 27. März 2007 übernahm Vince Martino das Amt des Head Coaches der Hamburg Sea Devils. Der 60-Jährige, der seit 30 Jahren an der Seite Bicknells gearbeitet hatte, war die vergangenen beiden Jahre als Offensive Coordinator der Hanseaten tätig. Und schon jetzt feiert Martino ein erfolgreiches Debüt. Er führte die Sea Devils zu ihrer ersten „Winning Season“ und in den Yello Strom World Bowl XV. Dafür wurde Martino zum „Coach des Jahres“ ernannt.

Vor seiner Zeit in Hamburg fungierte Martino als Offensive Coordinator bei den Scottish Claymores und den Barcelona Dragons. Er erreichte mit den Dragons viermal den World Bowl, den er 1997 gewann.

Auch ohne Profi-Erfahrung als Spieler kann Martino auf eine langjährige Trainerkarriere zurückblicken. Von 1972-74 und 1983-90 trainierte er am Boston College. Von 1975-77 war er für das North Central College tätig, 1978-82 für Maine.

1991 wechselte Martino zu den Barcelona Dragons, bei denen er bis 2003 für die Offensive verantwortlich war. In dieser Zeit trainierte er die NFL Stars Andy McCollum, Matt Lepsis und Steve Herndon. Auch die späteren NFL Starting Quarterbacks Jon Kitna und Kelly Holcomb lernten ihr Handwerk unter Martino.

In seiner Zeit als Student in New Hampshire spielte Martino nicht nur für das Footballteam, sondern bestach auch als Ringer. In seiner Freizeit verfolgt er intensiv die Börse und spielt Golf.

 

Seit dem 30. Januar 2004 ist Mike Jones Head Coach der Frankfurt Galaxy. Er ist damit nach Jack Elway (1991-92), Ernie Stautner (1995-97), Dick Curl (1998-2000) und Doug Graber (2001-2003) der fünfte Head Coach in der Geschichte der Frankfurt Galaxy.

Gleich in seiner ersten Saison als Head Coach führte Jones die Frankfurt Galaxy zu einer 7-3-Bilanz und damit in den World Bowl XII. Im Endspiel unterlagen die „Men in Purple“ 24:30 Berlin Thunder. In seiner zweiten Saison als galaktischer Cheftrainer war sein Team vom Verletzungspech verfolgt, so dass die Saison nur mit einer 3-7-Bilanz beendet wurde. Es gelang ihm jedoch den Erzrivalen Rhein Fire in beiden Partien zu besiegen.

In seiner dritten Saison kehrte der Erfolg zurück. Nach der Saison 2006 wurde Jones zum „Coach of the Year“ ernannt. Er führte die Galaxy zu einer 7-3-Bilanz und zum 22:7-World-Bowl-Sieg gegen die Amsterdam Admirals.

Von 1995-2000 und von 2002-2003 war Jones Mitglied des Coaching Staff von Rhein Fire. 2001 arbeitete Jones als Wide Receivers Coach an der Liberty University. Außerdem trainierte er die Receiver von XFL-Team Orlando Rage unter Galen Hall, der von 1995 bis 2000 der Head Coach von Rhein Fire war. Jones gewann mit Fire zweimal den World Bowl (1998, 2000). 2002 und 2003 schaffte er mit Fire zwei weitere Finaleinzüge. 2000 wurde Jones zum Offensive Assistant von Rhein Fire berufen, während er 1998 und 1999 als Wide Receivers Coach beschäftigt war. Während seiner Karriere bei Rhein Fire trainierte er als Wide Receivers Coach Größen wie Marcus Robinson, Jason Tucker und Jeff Ogden. Jones war Wide Receiver für die Minnesota Vikings (1983-85) und wurde 1986 zu den New Orleans Saints getradet, für die er bis 1989 spielte.

 


STIMMEN:


Sea Devils Head Coach Vince Martino:
„Wir waren schon bei den wichtigen Partien in Köln und daheim gegen Frankfurt nur der Außenseiter. Geschadet hat es uns in beiden Fällen nicht.“

 

Sea Devils Safety Shawn Mayer: „Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein. Wir sind nicht so weit gekommen, um kurz vor dem Ziel klein beizugeben. Wir wollen die World Bowl Kugel gewinnen und werden alles dafür tun.“

 

 

BILANZ:

 

Die Bilanz zwischen den beiden Finalisten ist ausgeglichen. Beide Seiten gewannen je drei Duelle. Für die Sea Devils war der 36:31-Erfolg am neunten Spieltag der diesjährigen Saison jedoch der erste Sieg über die Galaxy seit 2005. Zwischenzeitlich hatte Frankfurt dreimal in Serie gegen die Hamburger gewonnen. In der heimischen Commerzbank-Arena hat die Galaxy in dieser Saison noch nie verloren. Gegen Hamburg weist Frankfurt daheim eine 2:1-Bilanz auf. Zuletzt siegten die Hessen am dritten Spieltag der Saison mit 20:17 gegen die Sea Devils.

 

 

DIE VERGLEICHE 2007:

 

3. Spieltag (28. April 2007) – Frankfurt 20 / Hamburg 17:

Im ersten Duell der beiden Finalisten in dieser NFL Europa Saison siegte die Galaxy daheim mit 20:17. Mit einem 65 Yard Touchdown Pass von J.T. O’Sullivan auf Aaron Hosack begann die Partie. Hamburg gelangen drei Fieldgoals durch Shane Andrus und ein später 18 Yard Touchdown Pass von Casey Bramlet auf Justin Jenkins, doch die Wende wollte nicht mehr eintreten.

Jenkins fing in jenem Spiel 7 Bälle für 136 Yards und einem Touchdown und wurde zum „Offensive Player of the Week“ gewählt. Seine 136 Receiving Yards sind der zweitbeste je erzielte Wert eines Hamburger Ballfängers in einem Spiel.

Auf Seiten der Galaxy fingen neben Hosack auch Felton Huggins und Brandon Middleton Pässe von einer Länge von mindestens 30 Yards.

Hamburgs Kickoff Returner Rich Parson erhielt dank seiner 4 Returns für 120 Yards die Auszeichnung zum „Defensive Player of the Week“. Neben ihm überzeugte auch Return-Kollege Quentin Griffin mit einem 79 Yard Return – Teamrekord.

Bester Tackler auf Seiten der Gäste war der mexikanische Linebacker Jonathan Hurtado mit 9 Stopps. Bei Frankfurt überzeugte Mike Sinclair mit 7 Tackles. Safety Chris Laskowski fing die einzige Interception der Begegnung.

 

9. Spieltag (09. Juni 2007) – Hamburg 36 / Frankfurt 31:

In einem Offensiv-Showdown entschied ein 50 Yard Touchdown Pass von Casey Bramlet auf Marcus Maxwell 48 Sekunden vor Ende der Partie das Spiel zugunsten der Hamburger. Sekunden später erhielten die Hamburger nach einem „Blackout“ von DeCori Birmingham, der beim anschließenden Kickoff den Ball aus der Endzone nach vorn warf, zwei weitere Zähler. Das Spiel war gedreht. Hamburg hatte den direkten Vergleich in letzter Sekunde gewonnen.

Bei Frankfurt war J.T. O’Sullivan Held und tragische Figur in einem. Er warf 4 Touchdowns – 3 davon in Halbzeit eins – leistete sich aber auch 2 Interceptions. Brent Grimes trug die erste zum Touchdown für Hamburg zurück. Der zweite Fehlwurf landete wenige Yards vor der Hamburger Endzone in den Armen des japanischen Safetys Ryota Hori.

O’Sullivan brachte 27 Pässe für 376 Yards an. Den Großteil der Bälle fing Tight End James Petrowski, der 6 Mal für 107 Yards und einen Touchdown zugriff. Brandon Middleton fing 5 Bälle für 77 Yards und einen Touchdown. Aaron Hosack fing in seinem fünften Spiel gegen Hamburg seinen fünften Touchdown.

Auf Seiten der Sea Devils brach Bramlet mit 267 Pass Yards seinen eigenen Rekord, den er 2005 in Frankfurt aufstellte. Maxwell fing 5 Bälle für 95 Yards und den entscheidenden Touchdown. Außerdem griff Justin Jenkins 5 Mal für 65 Yards zu.

In der Defensive der Gastgeber überzeugten neben den „Abfangjägern“ Grimes und Hori auch Shawn Mayer mit 8 Tackles, sowie Thomas Smith, Justin Kurpeikis und Cliff Washburn, die sich für 2 Sacks zusammentaten.

Bei der Galaxy hatte Mike Sinclair 8 und Nick Reid 7 Tackles. Reid, Jamar Landrom, John Syptak und Steve Fifita erarbeiteten sich gemeinsam 3 Sacks.

Wie schon im Hinspiel zeigten die Hamburger Return-Spieler eine starke Leistung. Quentin Griffin hatte einen 47 Yard Kickoff Return. Jermaine Allen trug einen Kickoff 45 Yards zurück.

 


SPLITTER:

 

   

Quelle: Pressemitteilung www.hamburg-seadevils.de