05.05.2008

Wolves bestreiten 100-Punkte-Spiel gegen Bremen

 

Die Regionalliga-Footballer der Nordic Wolves Norderstedt präsentierten sich beim ersten Saisonheimspiel gegen die Bremen Firebirds gut, verlieren aber mit 40:60 Punkten.

 

Was klingt wie ein Basketballergebnis, war ein wahrer Punktereigen den die 362 Zuschauer beim ersten Saisonheimspiel der Wolves erlebten.

Bereits vor der Partie galten die Bremer als diesjähriger Ligafavorit und wurden der erwartet unangenehme Gegner. Gleich drei amerikanische Spieler hatte Bremen zur Saison verpflichtet – und besonders einer davon, der Runningback #22 Robert Oliver aus Boston, machte den Unterschied. Er alleine zeichnete für etliche der Bremer Touchdowns verantwortlich und war während der Partie von Norderstedts Verteidigung nicht zu bändigen.

 

Wolves Defensive-Line-Coach Michael Hoeft brachte es bei der Spielanalyse auf den Punkt: ‚Wer 60 Punkte so wie heute zulässt, weiß woran er arbeiten muß. Insbesondere Bremens Laufangriff rund um ihren Runningback mit der #22 haben wir nicht in den Griff bekommen’.

 

Die punktereiche Partie begann zunächst mit viel Bremer Angriffselan und entsprechenden Norderstedter Antworten. Zur Halbzeit lagen die Firebirds auch nur mit 26:34 Punkten in Front. Besonders Norderstedts Runningback #40 Nico Brunstamp war gut aufgelegt und erzielte den ersten und dritten Touchdown der Wölfe mit einem 11- und einem 52-Yard-Lauf. Den zweiten Touchdown fing #13 Chris Broer nach einem 12-Yard-Pass, den vierten noch vor der Halbzeit erlief #1 Sirko Schanze nach einem fulminanten Slalomlauf um einige Bremer Spieler über 47 Yards. Ein Schwäche im Norderstedter Team waren diesmal die Special-Teams. Gleich 3 Touchdowns konnten die Bremer dadurch erzielen, dass ihr Runningback #22 einfach allen Verteidigern auf und davon lief.

 

Nach der Halbzeit genossen die Wölfe die frühlingshafte Sonne offenbar zu lang. Das dritte Spielviertel nutzte die Bremer Offense um das Spiel zu entscheiden – nur einem Norderstedter Touchdown durch einen sehenswerten 72-Yard-Touchdownpass auf Widereceiver #81 Michael Jessen standen gleich drei Bremer Touchdowns gegenüber.

 

Im letzten Spielviertel konnte #13 Chris Broer mit einem Trickspielzug über 45 Yards erneut punkten, Bremen legte aber auch noch Zählbares nach zum 40:60 Endstand.

 

Wolves Offense-Chef Stefan Mau war mit der Leistung seiner Angriffsmaschinerie denn auch nicht unzufrieden. ‚Wir haben heute gesehen, dass wir mit den besten Teams der Liga mithalten können. 40 erzielte Punkte stimmen mich zuversichtlich für kommende Partien. Den Unterschied haben heute unsere nicht guten Special-Teams und der amerikanische Runningback der Bremer gemacht.’

 

Abseits des Spieles war gute Stimmung unter den trotz langem Wochenende zahlreich erschienenen Zuschauern. Musik, Maskottchen, Starlets-Cheerleader und viele prominente Gesichter rundeten den Nachmittag ab. Am 18.05. geht es für die Wölfe nun zum nächsten Gegner auswärts nach Hildesheim.


Quelle und Foto: Pressemitteilung  www.nordic-wolves.net